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September 8, 2017
Präventivschlag gegen unbemannte Drohnen im Inland
Kassel, Deutschland, 27.01.2015 - Die Dedrone GmbH hat das weltweit erste professionelle System zur Bekämpfung der Bedrohung durch unbemannte Haushaltsdrohnen angekündigt. Der DroneTracker detektiert unbemannte Fluggeräte und schützt vor Spionage, Schmuggel, potenziellen Terroranschlägen und Eingriffen in die Privatsphäre.
"Die Tatsache, dass eine Drohne gestern in einen hochgesicherten Bereich wie das Weiße Haus eindringen konnte, zeigt, wie wichtig ein effektives Schutzsystem ist, um eine echte moderne Bedrohung zu bekämpfen", sagt Dr. Ingo Seebach, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Dedrone GmbH. Das Drone Tracker System nutzt eine Vielzahl von akustischen und visuellen Sensoren, um herannahende Bedrohungen aus der Luft in Echtzeit zu identifizieren und zu lokalisieren und bietet damit ein bisher nicht gekanntes Maß an Schutz für private, industrielle und staatliche Anwendungen. Das kompakte System von Dedrone kann an den Wänden, Fenstern oder anderen Außenvorrichtungen eines Hauses oder eines Geschäftsgebäudes angebracht werden. Wenn eine Drohne im überwachten Luftraum entdeckt wird, gibt der DroneTracker eine entsprechende Warnung aus, z. B. in Form eines akustischen Alarms, einer E-Mail, einer SMS, einer Hausalarmanlage oder einer Kontaktaufnahme mit der zuständigen Behörde. Die Bordkamera des DroneTracker erfasst und speichert Fotos und Videos, die dem Nutzer anschließend wichtige Informationen und konkrete rechtliche Beweise für die Bedrohung liefern.
Drohnen können im modernen Leben sicherlich von Nutzen sein, z. B. bei der Inspektion von Brücken und Hochspannungsleitungen aus der Luft oder bei der Lieferung von Produkten in abgelegene Gebiete, aber sie können auch leicht dazu verwendet werden, Nachbarn auszuspionieren, Drogen zu schmuggeln, Waffen in Gefängnisse zu bringen oder sogar noch unheilvollere Aufgaben zu erfüllen. "Wir sind sehr besorgt über die zunehmende Raffinesse von Drohnen und ihre Fähigkeit, schädliche Nutzlasten in Gebiete zu tragen, die in der Vergangenheit nicht leicht zugänglich waren. Es liegt nicht außerhalb des Möglichen, dass eine Drohne einen Sprengsatz in einen öffentlichen oder gesicherten Bereich transportiert und abgibt", erklärt Dr. Ingo Seebach. "Dies ist eine reale Bedrohung, die wir angehen MÜSSEN". Bei derzeit rund 300.000 verkauften Drohnen pro Monat ist das Risiko des Missbrauchs erheblich. "Eine einfache Internetsuche nach Drohnen in den Nachrichten ist sehr aufschlussreich", sagt Seebach. Berichte über diesen Missbrauch gibt es täglich. Nur wenige Tage vor dem Vorfall im Weißen Haus der USA stürzte in Mexiko in der Nähe des Grenzübergangs San Ysidro eine Drohne ab, die mehr als sechs Pfund Crystal Meth transportierte, und am 20. Januar berichteten die Medien, dass eine Drohne über dem Élysée-Palast in Paris die französischen Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzte."
Die Leistungsfähigkeit von Drohnen nimmt zu, während die Preise weiter sinken: Eine Drohne, die eine Nutzlast von bis zu 5 Kilogramm über eine Entfernung von mehreren Kilometern befördern kann, ist bereits für weniger als 1 600 Euro (1 800 US-Dollar) zu haben. Diese Drohnen sind nun in der Lage, vollautomatisch und mit Hilfe von GPS-Navigation auf Autopilot zu fliegen und ein Ziel zu erreichen, das mehrere Kilometer von dem menschlichen Piloten entfernt ist, der sie auf ihren Kurs programmiert hat. Seebach: "Mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit von Drohnen steigt auch das Risiko, dass sie für kriminelle Zwecke eingesetzt werden. Deshalb müssen wir in der Lage sein, diese Bedrohungen zu erkennen und ihnen zu begegnen."
Die Dedrone GmbH hat das erste professionelle Anti-Drohnen-Frühwarn- und Identifikationssystem für alle Anwendungen entwickelt. Es ist modular aufgebaut, kann in bestehende Alarmsysteme integriert werden und arbeitet mit modernster Multisensorik.